Wohngebäudeversicherung

Ein Brand oder ein Leitungswasserschaden kann das eigene Haus schwer beschädigen. Die Wohngebäudeversicherung betrifft das Gebäude selbst und fest eingebaute Teile. Ihre bewegliche Einrichtung gehört dagegen zur Hausratversicherung.

Typische Schäden am Haus

Ein Blitz kann einen Brand auslösen. Ein Rohrbruch durchfeuchtet Wände und Böden. Sturm deckt das Dach ab oder Hagel beschädigt Bauteile. Die Police trägt versicherte Reparaturkosten nach ihren Bedingungen. Welche Nebengebäude und fest installierten Anlagen dazugehören, muss im Vertrag erkennbar sein.

Schutz bei weiteren Naturereignissen

Starkregen, Überschwemmung, Erdrutsch und Schneedruck sind andere Gefahren als die klassische Deckung für Sturm oder Leitungswasser. Dafür kann ein Elementarbaustein nötig sein. Prüfen Sie die Lage des Hauses und die angebotenen Gefahren einzeln. Ein pauschaler Hinweis auf Naturereignisse sagt noch nicht, ob der konkrete Schaden versichert wäre.

Wert und Veränderungen richtig angeben

Die Versicherungssumme oder das vereinbarte Bewertungsverfahren muss zum Gebäude passen. Sonst drohen Lücken bei großen Schäden. Melden Sie Anbauten, Umbauten und neue Nutzungen. Vergleichen Sie außerdem Selbstbeteiligung, Einschränkungen und Regeln für Gebäude, die zeitweise leer stehen. Bewahren Sie Angaben zu Bauart und Ausstattung auf.

Für wen

  • Eigentümer eines Wohnhauses
  • Menschen mit finanzieller Verantwortung für ein Gebäude

Wichtig zu wissen

  • Elementargefahren gesondert prüfen
  • Umbauten und Nutzungsänderungen melden

Beratung und Vergleich

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